ANLAUF- UND BERATUNGSSTELLE

Für straffällig gewordene Menschen und ihre Angehörigen

Die Anlauf- und Beratungsstelle bietet straffällig gewordenen Menschen außerhalb des Vollzuges sowie ihren Angehörigen ein vielschichtiges Unterstützungsangebot an. Neben der Beratung zu spezifischen Lebensthemen liegt der Fokus auf der Vermeidung bzw. Überwindung von Wohnungslosigkeit sowie der Vermittlung in das reguläre Hilfesystem der Stadt Dresden.

Die Hilfe ist grundsätzlich freiwillig und kostenlos und wird unabhängig von religiösen, politischen und weltanschaulichen Auffassungen gewährt.

Das niedrigschwellige Vermittlungsangebot in das Dresdner Hilfenetzwerk wird gefördert durch:

Das Ziel der Arbeit der Anlauf- und Beratungsstelle ist es, straffällig gewordene Menschen bei der Rückkehr in ein eigenverantwortliches und straffreies Leben zu unterstützen.

Generell orientieren sich die Hilfen an den Lebenslagen und Zielen der Klient_innen. Inhalt der Beratungs- und Unterstützungsarbeit können dabei folgende Themen sein:

  • Sicherung finanzieller Lebensgrundlagen
  • Unterstützung im Umgang mit Behörden
  • Hilfe beim Stellen und Formulieren von Anträgen
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche, Vermeidung von Wohnungslosigkeit
  • Hilfe zur selbstständigen Lebensführung und Alltagsbewältigung
  • Hilfe bei der Integration in Beschäftigung, Arbeitsplatz-/ Ausbildungssuche
  • Einübung lebenspraktischer Fähigkeiten
  • Beratung von Angehörigen im Umgang mit der veränderten Situation durch die Straffälligkeit eines Familienangehörigen/ einer Bezugsperson

Grundlage der Arbeit ist der lebensweltorientierte sozialpädagogische Ansatz. Die Umsetzung erfolgt entsprechend des Leitsatzes des VSR Dresden e. V.:

Beraten – Begleiten – Befähigen

Die Beratung ist ein niedrigschwelliges Angebot. Die Hilfesuchenden können sich telefonisch, postalisch, persönlich, oder per E-Mail an die Beratungsstelle wenden und individuell Termine vereinbaren.

Die Zielgruppe entspricht den Ausführungen des § 67 SGB XII in Verbindung mit § 68 SGB XII, wonach Personen in den beschriebenen Lebenssituationen, sowie deren Angehörige einen Rechtsanspruch auf Leistungen zur Überwindung der vorhandenen sozialen Schwierigkeiten haben, wenn sie aus eigener Kraft nicht dazu in der Lage sind.

Ihre Ansprechpartner_innen

Laura Thiele

Tel. 0351 I 402 08 37

Dagmar Starck

Tel. 0351 I 402 08 24

Offene Sprechzeiten

Mittwoch: 15 – 17 Uhr und nach Terminvereinbarung